multicolor Hermes Shirt-Kleid (Eine kluge Wahl)Hermes Mannes Turnschuhe weiß schwarz (Ein echtes Schnäppchen)rose Hermes birkin Taschen mit Palladium (Qualitätsgarantie) Denken wir uns in das Jahr 2015 und fangen wir mit dem Sex an: Dinnerbeleuchtung mit Energiesparlampen? Wenig romantisch und ein absoluter Beziehungs und Lustkiller. In der Folge laufen noch mehr Singles rum als jetzt schon (super f?r alle Dating und Partnerb?rsen!), und die eh schon niedrige Geburtenrate in deutschen Landen sackt weiter ab. Ein CandlelightDinner ist auch keine wirkliche Alternative: Das sanfte Licht von Paraffinkerzen l?sst vielleicht die Libido wallen, verpestet aber mit gesundheitssch?dlichen Stoffen die Luft. Und Kerzen aus Bienenwachs sind auch ein Frevel: Sie berauben die flei?igen Honigsammlerinnen (die eh schon kollektiv kurz vor einem vermutlich virusbedingten Kollaps stehen) ihrer Kinderstuben.
Ein d?steres Ende steht uns bevor nein, ich rede nicht vom Weltuntergang. Der findet nach derzeitigem Wissensstand wahlweise 2012 (MayaKalender), 2060 (Sir Isaac Newton) oder 2076 (Bede der Ehrw?rdige und diverse Sekten) statt. Die Finsternis erreicht uns schon viel fr?her und noch dazu schleichend: Die EU dreht dem Energiefresser Gl?hbirne ab 1. September schrittweise den Saft ab. K?nftig sollen nur noch Energiesparlampen unsere Wohn und Arbeitswelt erhellen. Was die einen als Klimaschutz feiern, verteufeln andere als hirnrissige Idee, weil Energiesparlampen giftiges Quecksilber enthalten, gar nicht so effizient seien wie propagiert, ein sterilkaltes Licht spenden und enorme Gesundheitsgefahren bergen w?rden.
Um bei diesem ganzen Pro Kontra einen neutralen Blick zu behalten, nehme ich mich mal v?llig leidenschaftslos des Themas an und analysiere alle denkbaren Verflechtungen, die sich aus einer gl?hbirnenfreien Energiesparlampenerhellten Zukunft f?r Politik, Wirtschaft, Gesundheit und das Sexleben ergeben k?nnten:
??as Ende der Gl?hbirne
Fazit: Irgendwann hat jeder Bundesb?rger einen BMI von 35, ist depressiv, arbeitslos, Single und ohne Sexleben, kann nicht schlafen, schreddert seine Monty PythonMusikCDs und stopft sich dabei Gl?ckskekse in den Mund. Au?erdem sind alle Bienen tot. Aber einen Lichtblick gibt es: Weil Dicke lieber Auto fahren als Fahrrad, f?llen sich dann auch endlich wieder die Auftragsb?cher der deutschen Autoindustrie (vorausgesetzt die Zahl der Vaterlandsverr?ter, die ausl?ndische Marken bestellen, bleibt klein). Opel kann sich seinem Mutterkonzern selber abkaufen und wir brauchen daf?r Magna nicht mehr. Wenn sie schlau ist, heftet sich Angela Merkel diesen Verdienst auf die eigene Fahne und erh?ht damit ihre Chancen, noch lange Zeit Kanzlerin zu bleiben. So kann sie DeutscheBankChef Ackermann auch k?nftig eine rauschende Geburtstagsparty im Kanzleramt ausrichten bei festlicher Energiesparlampenbeleuchtung.
Dann doch lieber das nordischk?hle Licht von Energiesparlampen, auch wenn es uns auf Dauer depressiv machen kann, wie Forscher warnen. Ist aber nicht so schlimm, kurbelt es doch den Absatz von JohanniskrautKapseln, Potenzpillen und chinesischen Gl?ckskeksen an, eventuell auch die Nachfrage nach dem Filmsong Always look on the bright side of life" von Monty Python. Insgesamt also gut f?r die Wirtschaft.
Andererseits wird die zunehmende Tr?bseligkeit Menschen reihenweise in den Selbstmord treiben. Zyniker w?rden jetzt sagen: Aus ?konomischer Sicht gar nicht schlecht, entlastet das doch den Rententopf und befreit unser kr?nkelndes Gesundheitssystem von dahinvegetierenden Patienten. Aber menschlich gesehen sind steigende Selbstmordraten nat?rlich sehr tragisch, und man m?sste Depressive rechtzeitig aus ihrer morbiden Stimmung rei?en. Musik hilft da leider nicht weiter (ich f?rchte, noch nicht mal der Monty PythonSong). Alkohol ist auch keine L?sung, vor allem nicht bei Schwangeren, weil der Nachwuchs dann sp?ter ?fter an Schlafproblemen leidet. Abgesehen davon, dass ?bern?chtigte Kinder in der Schule nicht mithalten k?nnen und dann sp?ter keinen Arbeitsplatz kriegen, h?lt das auch Mami und Papi wach, was f?r alle drei gef?hrlich ist. Denn wer zu wenig schl?ft, futtert sich eher ?bersch?ssige Kilos an und wird fett.